Die Regierung der Supermächte im Internet

Als größte Errungenschaft der Neuzeit wird die menschliche Freiheit angesehen. Tun und Lassenkönnen was man möchte… In unserer zunehmend von digitalen Medien beherrschten Welt steht es mit dieser so schwer erkämpften Errungenschaft nicht zum Besten. Das Internet verändert das Leben. Es verändert vor allem den Menschen. Wer ist der Mensch des Internet-Zeitalters – der „Mensch 4.0“? Was ist bei ihm anders?
Die Journalistin Alexandra Borchardt beleuchtet die Folgen der immer stärkeren Verknüpfung des Menschen mit der Technik. Zunächst führt die Digitalisierung zu einer stärkeren Individualisierung der Menschheit. Das Internet ist eine „Ich-Welt“, darauf ausgerichtet, so schnell wie möglich jegliche Bedürfnisse des Menschen zu stillen. Online- Persönlichkeit und Offline-Realität haben immer weniger miteinander zu tun.

Die Frage nach der Freiheit im Reich der unbegrenzten Möglichkeiten stellt die Autorin in den Mittelpunkt ihrer scharfsinnigen Analyse: wie viel Freiheit verträgt der Mensch? (S. 21) Wer die Wahl hat, hat die Qual. Der Mensch 4.0 ist hoffnunslos überfordert, weil er nicht gelernt hat, sich zu entscheiden und sich stets alle Möglichkeiten offen halten möchte. Ohne Navi kann er nicht mehr existieren. Doch wer gibt ihm noch Orientierung?

Kapitel für Kapitel des sauber recherchierten und elegant geschriebenen Buches wird dem Leser immer klarer: Im Internet herrscht keine Freiheit sondern Anarchie. Hier regieren die fünf Supermächte: Facebook, Google, Amazon, Apple und Microsoft. Algorithmen kontrollieren nicht nur die Wirtschaft und Politik, sie können auch dazu benutzt werden, den einzelnen Bürger zu überwachen. Dies ist in China bereits Realität.
Borchardt schließt daraus: „Algorithmen machen den Menschen weniger frei. Man kann es freundlich nudging oder weniger freundlich Manipulation nennen, wenn Algorithmen Bürger und Konsumenten zu bestimmten Entscheidungen drängen.“ (S. 70)

Ein wichtiges Anliegen ist der Autorin die Veränderung der zwischenmenschlichen Kommunikation durch den ständigen Gebrauch von Smartphones. Der Mensch 4.0 ist sozial vernetzt, von „vielen Freunden“ umgeben und dennoch beziehungsarm. Immer weniger Menschen seien heute noch in der Lage, Gespräche zu führen oder gar ihr Gegenüber adäquat wahrzunehmen. Achtsamkeit, das moderne Wort für Empathie sei heute gefragter denn je. Auch im anonymen Raum der online-Kommunikation muss es respektvoll und anständig zugehen, bedarf es verbindlicher Umgangsformen.
Ein weiteres „Sorgenkind“ neben dem Menschen ist die Demokratie. Mit ihren oft mühseligen und langsamen Entscheidungsprozessen (Verwaltungsakten, Gesetzsgebungsverfahren) passt sie nicht zum schnelllebigen Internet. Doch wird die bürgerliche Freiheit nur mit „starken Institutionen“ bestehen können, so Borchardt. Sie verweist auf den Karl-Preis-Träger von 2017, Timothy Garton Ash und das von ihm initiierte Projekt „Free-speechdebate“, wo Wissenschaftler aus aller Welt Beiträge zu den Prinzipien zusammentragen, die man in der digitalen Welt beachten sollte. (S. 176)

In ihrem philosophischen Epilog (S. 220 ff) stellt Borchardt noch einmal die Kernpunkte ihrer Analyse zusammen: eine Demokratie ohne Freiheit kann nicht funktionieren, sie mutiert zur Anarchie oder Dikatur. Die Freiheit der einzelnen endet dort, wo die der anderen beginnt. Nur ist heute überhaupt nicht mehr klar, wo die Grenzen von Freiheit und Unfreiheit in der digitalen Welt liegen. Deshalb gäbe es Grundrechte wie Privat- und Intimsphäre. Doch auch diese dürften bald im Zuge der bereitwillig zugestimmten permanenten Überwachung von Körperfunktionen und Aufenthaltsorten wegdiffundieren. So wird der Mensch 4.0 immer mehr zum Datenproduzenten. Aber auch dieser Mensch – wie alle Generationen vor ihm – sucht im Grunde nur eines: ein erfülltes und sinnvolles Leben. So ähneln die Empfehlungen, die Borchert dem Leser mit auf dem Weg gibt, sehr denen christlicher Wertvorstellungen. Auch wenn sie dazu nur zwischen den Zeilen Stellung bezieht.

Ein geistreiches und lohnenswertes Buch, das einen wichtigen Beitrag zur Neuorientierung in unserer digitalen Um-Welt leistet.

Leseprobe

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Testament eines heiligen Lebens

Ihre Liebe galt den kleinen Dingen. Und vor Gott wollte sie nie mehr als ein kleines Kind sein. Die „kleine Thérèse“, wie die hl. Therese Martin im Volksmund genannt wird, wurde 1997 zur Kirchenlehrerin erhoben. Mit 15 trat sie in den Karmel von Lisieux ein, wo auch drei ihrer leiblichen Schwestern lebten. Mit 24, Anfang des Jahres 1897, wird sie schwerkrank und hat bis zu ihrem Tod am 30. September einen langen Leidensweg zu gehen.

Die Letzten Gespräche sind Tagebuchaufzeichnungen ihrer Mitschwestern, vor allem ihrer älteren Schwester Mutter Agnes. Diese als geistliches Testament zu verstehenden Worte der Heiligen Thérèse wurden schon früh von ihrer einstigen Oberin herausgegeben, jedoch nicht vollständig. Die hier vorliegende Ausgabe enthält sämtliche Aufzeichnugen von Mutter Agnes und ihren Schwestern.
Man sagt zuweilen, jeder stirbt wie er gelebt hat. Im Fall der Heiligen Thérèse kann man nur sagen, sie ist heiligmäßig durch ihre letzte oft qualvolle Krankheit gegangen und so auch gestorben. Ihre letzten Worte zeugen von einer glühenden Liebe zu Christus, dessen Kreuzweg sie auf ihre Weise nachvollzogen hat. Ganz ergeben in den göttlichen Willen hat sie ihren baldigen Tod angenommen: „Mir bleibt nichts in den Händen. Alles, was ich haben, alles, was ich verdiene, ist für die Kirche und die Seelen. Und würde ich auch achzig Jahre alt werden, immer würde ich gleich arm bleiben.“ (S. 92)

Hier eine weitere Rezension des Buches von Martin Bürger: pdf downloaden

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Lektionen in Demut

„Wenn ich bei Mrs. Sivan Unterricht hätte, dann wäre ich auch auf der Liszt-Liste. Das passte gut zu dem großen Roman, als den ich mir mein Leben vorstellte.“ So beginnt Anna Goldsworthy ihre autobiographischen „Piano-Lessons“. Ihre Lehrerin war nämlich noch eine Schülerin eines Liszt-Schülers. Dazu eine großartige Pianistin. Doch nicht nur das. Sie war viel mehr… sie war die Wegbereiterin einer Konzertpianistin.
Ab ihrem 9. Lebensjahr brachte ihr Vater sie jede Woche zu Mrs. Sivan, die ihr nicht nur technisches Können vermittelte. Von ihr lernte sie, dass Musik von innen komme müsse. Bevor sie eine Note zu spielen begann, sollte Anna die Musik schon „hören“.
Bei der Lektüre des Buches wird man in die musikalischen Geheimnisse der großen Komponisten eingeführt, Bach, Mozart, Beethoven, Schostakovich, Chopin… und reift sozusagen mit der Protagonistin. Sie spielt regelmäßig bei Sonntagskonzerten und stellt sich Wettbewerben. Doch eines schärft ihr ihre außergewöhnliche Lehrerin stets in ihrem imperfekten Englisch ein: „Alles worüber wir reden … Kunst, Kultur, Sprachen, Literatur, Theater, Menschen – Du benutzt für praktische Wissen. Ist nicht Wissen für Prüfung und Prüfer. Das nicht. Ist Wissen für deine Existenz und Zukunft und Wachstum. Ist wie Samen, Samen, Samen … (S. 84).
Es sollte für die junge Schülerin nicht zuerst darum gehen, viele Preise zu gewinnen, sondern dem Komponisten und seinem Werk gerecht zu werden.

Kein Meister fällt vom Himmel. Auch wenn er noch so begabt ist, wie es Anna Goldworthy war und noch ist. Zehn Jahre ihrer Kindheit und Jugend wurde sie von ihrer Lehrerin geprägt, gefordert und gefördert. Wie sie selbst sagt, waren dies „Lektionen in Demut und Dankbarkeit“. Es war eine vielseitige und intensive Persönlichkeitsbildung anhand der Musik und am Klavier.
Die literarische Ader hat die Musikerin von ihrem Vater geerbt, dem Arzt und Schriftsteller Peter Goldsworthy. In seinem Buch Maestro hatte er seinerzeit die Lehrjahre seiner Tochter Anna fiktionalisiert. Wer selbst Musik macht oder sich dafür interessiert, wird mit diesem Buch viel Freude haben und wohl auch das eigene Musizieren hinterfragen.

Interview mit Goldworthy über ihr Buch    Hier ein Blick ins Buch

Eine künstlerische Kostprobe mit Bach:

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Dienst zur Ehre Gottes

Mit Würde schreiten will gelernt sein. Doch nicht nur dies gehört zum Dienst am Altar. Rechtzeitig vor Beginn der Heiligen Messe oder der Andacht erscheinen, mit sauberen Hände und gekämmten Haaren… so und noch einiges mehr wünscht sich Prälat Ludwig Gschwind für die Schar der Ministranten.
Offensichtlich hat der Liturgieexperte nicht nur gute Erfahrungen mit Jungen und Mädchen gemacht, die sich vor, während und nach der liturgischen Feier im Altarraum bewegen… Das handliche Regelwerk zum Nachschlagen gibt einen Überblick über die guten Umgangsformen, die nicht nur für den Altarraum gelten.
Zwischen den Zeilen kann man die Andeutung herauslesen, auch möglichst viele Priester oder gar Bischöfe mögen diese kleine Büchlein zur Hand nehmen. Darin finden sie eine Erklärung für den Wert einer Kniebeuge vor dem Allerheiligsten, das Händefalten und Verneigen oder auch die rechte Einstimmung auf das heilige Geschehen. Der Autor schreibt: „Wie alle meine Veröffentlichungen zu liturgischen Fragen, soll auch der Ministranten-Knigge dazu helfen, die Heilige Messe noch inniger und bewusster mitzufeiern.“
Wenn mal das Benehmen der Ministranten etwas zu wünschen übrig lasse… so könnte es auch am fehlenden Vorbild vonseiten der Priester liegen. Umgekehrt gilt aber auch: der Ministranten-Dienst prägt für das spätere Leben. Nicht selten kommen Priesterberufungen aus der Reihe ehemaliger Messdiener!

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Tiefendimension des Alltäglichen

Oberflächliche Beziehungen, vorübergehende Gücksmomente durch Konsumgüter … sie befriedigen nicht wirklich die Sehnsucht des menschlichen Herzens. Wonach sehnt sich dieses Herz? Nach Glück, Ruhe, Erfüllung? An Ratgebern mangelt es in den Regalen der Buchläden wahrlich nicht. Der bekannte Benediktiner Anselm Grün fragt in seinem neuen Buch, ob „Spiritualität ein Weg zum gelingenden Leben sein kann“ (S. 13).
Unser alltägliches Leben bietet unzählige Möglichkeiten, mit dem Übernatürlichen, mit Gott in Verbindung zu treten. Der Mensch muss dafür eine neue Sensibilität entwickeln. Er muss sich Freiräume schaffen für die Begegnung mit anderen Menschen und mit seinem Schöpfer. Dann wird er aus dem Staunen nicht mehr rauskommen.
Doch genügt es nicht, einfach in der Natur draußen zu verweilen. Um Gott wirklich zu begegnen, bedarf eines reinen Herzens: „die innere Freiheit von der Herrschaft der Leidenschaften und Emotionen, eine innere Klarheit der Seele“ (S. 20). Grün empfiehlt durch Meditation und Gebet die innere Quelle des heiligen Geistes zu erfahren. Wer aus ihr zu schöpfen versteht, wird im Alltag nicht so schnell erschöpfen.

Es gibt keine Lebenslage, die der Autor nicht für würdig hält, ihr eine spirituelle Dimension, einen Moment der Freude oder des Durchatmens abzugewinnen. Ob ich sitze, liege oder stehe, ob ich etwas sehe, höre, fühle oder schmecke oder mich einem täglich wiederkehrenden Ritual zuwende: immer kann Achtsamkeit mich aus der Routine oder Langweile des Alltags herausreißen. Wie das geht, dafür lässt uns der Autor an seinem großen Erfahrungsschatz als Ordensmann, Prediger und Seelsorger teilhaben. Das ansprechend gestaltete Buch versteht sich als Wegbegleiter. Es vermag einem die Augen zu öffnen, etwa für den Reiz, eine Kerze anzuzünden als „Gebet ohne Worte“ oder aber für den Wert der Türschwelle, die in ein Zimmer zu einer Begegnung mit einem Menschen führt. Für Grün ist dies wie die Erweiterung des inneren Horizonts: „Ich erweitere meinen Blick. Ich fliehe nicht vor der Realität meines Lebens, sondern ich nehme mitten in der Alltäglichkeit und Banalität meines Lebens das Besondere wahr.“ (S. 109).

Hilfreiche Impulse für alle Menschen, die ihrem Alltag neuen Glanz und Lebensfreude abgewinnen möchten.

Leseprobe und Einführung in das Buch:

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Ordnung ist das halbe Leben

Gemäß dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik nimmt in einem geschlossenen System die Unordnung von alleine zu. Dies scheint hin und wieder für unseren Kleiderschrank oder auch für den Schreibtisch und seine Ablagen zu gelten. Daraus folgt unweigerlich, dass die Rückkehr zur Ordnung immer mit einigem Energieaufwand verbunden ist.
Ein japanisches Sprichtwort lautet: „Die Unordnung im Zimmer entspricht der Unordnung im Herzen“. Marie Kondo, Begründerin der KonMari-Methode, weiß dies nur zu gut. In ihrer Heimat Japan ist das Aufräumen zum Jahresende eine Art Volkssport geworden, „genetisch einprogrammiert“. So hat dieses jahrelange Silvester-Ritual die Autorin des Bestsellers zur Cleaning Exertin avancieren lassen. Dabei unterscheidet sie bewusst zwischen Aufräumen, Entrümpeln und Sich-Trennen von unliebsamen Dingen vom eigentlichen Saubermachen, bei dem lediglich das Entfernen von Schmutz im Vordergrund steht.

„Une place pour chaque chose et chaque chose à sa place“ – dieser Satz von Samuel Smile könnte hinter der KonMari-Methode stehen. Die lebenspraktischen Ratschläge führen nicht nur zu einem angenehmen und schönen Raumgefühl. Sie sind für Marie Kondo Lebensphilosophie. Der Prozess des Aufräumens geht über Berge und Täler. Wer sich mit ihrem Sachverstand an die Arbeit macht, lernt jedem Gebrauchsgegenstand seine ihm eigene Wertschätzung zu geben. Der Entschluss, eine Sache zu behalten oder wegzuwerfen ist davon getragen, ob dieser zum Lebensglück beiträgt oder nicht. Sätze wie: „Das kann man bestimmt noch einmal gebrauchen“ sind für die Ordnungsspezialistin absolutes Tabu.

Im ersten Buchdrittel fasst die Autorin ihre gesammelten Erfahrungen zur Methode des Aufräumens und der Aufbewahrung aller häuslichen Gegenstände zusammen. Der Rest des illustrierten Ratgebers widmet sich als „Aufräum-Enzyklopädie“ allen Lebensbereichen: angefangen von Kleidung, Büchern und Papieren und jedwedem Kleinkram. Alle Räumlichkeiten wie Küche, Bad und Wohnzimmer werden systematisch angegangen und wer es ernst meint, kann viele Kniffe und Tricks bei der Lektüre mitnehmen.

Wichtigste Voraussetzung für alles gelingende Ordnen: Sich dazu einmal entschließen, mit dem Aufräumen und Entrümpeln anzufangen! So ist es eben mit den Tugenden, zu denen auch die Ordnung gehört… aber mit dem Versprechen, dadurch glücklicher zu werden, sollte doch genug Motivation gegeben sein!

Leseprobe  und Kostprobe einer Coaching-Einheit mit Marie Kondo:

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Dialog zur Freude an Ehe und Familie

Man trifft sich in kleinen Gruppen um über den Wert von Ehe und Familie zu sprechen. Die neue Plattform CanaVox ist schon in 17 Ländern vertreten. Sie führt Menschen zusammen, die auf der Grundlage des Naturrechts und des gesunden Menschenverstands die Schönheit einer christlichen Ehe in ihre Gesellschaft hineintragen möchten.

Lektüregruppen bilden sich spontan und können ihre jeweiligen Treffen anhand einer Reading-List vorbereiten. Weiter gibt es viel Freiraum zum kreativen Mitdenken und Mitmachen.
Highlight des Sommers 2018 ist ein Denkanstoß von Dr. Ana Samuel, der akademischen Leiterin von CanaVox,  aus den USA über das Thema „Sex, Gender and Identity“.
Der 38 min. Crash-Kurs richtet sie an Menschen, die wenig Zeit haben und sich für die wissenschaftlichen und ethischen Fragen rund um die Gender-Debatten interessieren. Lohnenswert!

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