Zu Gast in unserer Welt

Ronni ist ein ET. Er ist 12 Jahre alt und kommt von seit weit her… von einem Planeten aus dem Sternbild Orion… und möchte unsere Welt kennen lernen. Vieles kennt er schon… manches kommt ihm bekannt vor… manches nicht.
Was er nicht kennt, ist das Böse. Wie geht das? Tja… damit hat es eine besondere Bewandtnis, die er seinen Freunden Schritt für Schritt erzählt.

Der Autor, Peter von Steinitz, ist katholischer Priester und hat schon mehrere Romane verfasst. In seinem neuen Buch geht es nicht um eine historische Persönlichkeit, sondern um nicht weniger als die Kerngedanken des Christentums. Dies jedoch in Form phantasievoller Science Fiction. In einfacher Sprache und fesselnd geschrieben, versteht es der Autor, junge Leser in seinen Bann zu ziehen und ganz nebenbei eine gute Portion „gesunder Lehre“ über Gott und die Welt mit auf den Weg zu geben. Manche Passagen des Buches lassen einen an Perelandra denken, das Buch mit dem C.S. Lewis bildhaft seine Vorstellungen eines paradiesischen Urzustands der Menschheit schildert.
Das Buch endet mit einer Verheißung: Ronni wird wieder kommen, wenn er 18 Jahre alt ist. Der Autor hat verraten, dass bereits eine Fortsetzung des Romans in Arbeit ist…

Eine empfehlenswerte Lektüre für jugendliche Leser, die wohl einer gewissen Grundlage in christlicher Glaubenslehre bedarf.

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Autobiographie eines Renaissance-Papstes

Enea Silvio Piccolomini (1405-1464) gehörte zu den schillerndsten Gestalten der Renaissance. Er war, wie sein Name verrät („piccoli uomini“), klein von Statur, wohl kaum 1,6o Meter groß. Er stammte aus einem entmachteten und verarmten Adelsgeschlecht aus Siena und studierte auf Wunsch seines Vaters Jura. Seine eigentliche Liebe galt aber der antiken römischen Literatur. Vor seiner kirchlichen Laufbahn war er so etwas wie ein Diplomat von Päpsten und Kaisern, innerhalb des heutigen Europa ständig in schwierigen Missionen unterwegs. Schließlich wurde er zum Priester geweiht und innerhalb kurzer Zeit Bischof, Kardinal und schließlich von einem Konklave bestehend aus 18 Kardinälen zum Papst gewählt. Als Pius II. regierte er sechs Jahre lang.
Pius II. war nicht nur weltlicher und kirchlicher Herrscher… er war auch ein produktiver Schriftsteller und hinterließ ein großes literarisches Erbe. Darunter findet sich ein umfangreicher Bericht über sein Pontifikat, den er zwischen 1462 und 1463 in 12 Büchern verfaßt hat. Die sogenannten Commentarii wurden für den Druck von 1584 zensiert und sind erst seit den Ausgaben von Totaro und van Heck vollständig zugänglich.
Eine Auswahl daraus in deutscher Sprache hat  Günter Stölzl  geschichtsinteressierten Lesern zugänglich gemacht. Darin schildert der Papst „sehr subjektiv seinen Lebenslauf, die politischen, kirchlichen und gesellschaftlichen Ereignisse seiner Zeit. (…) Als ‚Homo universalis‘ der Renaissance interessiert ihn schlechthin alles, was ihm begegnet, seien es Menschen, Naturereignisse, Landschaften, aber auch Gerüchte, Wunderliches und Fabelhaftes“ (S. 446).
Ein wichtiges Auswahlkriterium für die Übersetzung der Bücher aus dem Lateinischen ins Deutsche war für Stölzl, was gerade für Leser aus dem deutschen Sprachraum von Interesse sein könnte.
Sicherlich ein Buch für Spezialisten, die sich für diese Epoche der Kirchen- und Kunstgeschichte interessieren.

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Die Literarischen und die Unliterarischen

Nichts ist schlimmer, als Menschen in unterschiedliche Schubladen einzusortieren. Noch mehr gilt dies für ihren so unterschiedlichen Umgang mit der Kunst: der bildenden Kunst, der Musik oder aber der Literatur. Kein geringerer als C. S. Lewis hat sich der schwierigen Aufgabe gewidmet, heraus zu finden, wie Menschen lesen und wie sie das Gelesene beurteilen.
Er schreibt: „Es gibt jene, die nur lesen, wenn es nichts besseres zu tun gibt, die jede Geschichte hastig verschlingen, um ‚herauszufinden, was geschieht‘, und selten zu ihr zurückkehren; und andere, die immer wieder lesen und tief bewegt sind“ (s. 19). Es liegt ihm fern, vorschnell das Leseverhalten der Leute zu beurteilen, etwa in jene, die die Literatur „nur gebrauchen“ und andere, die „sie in sich aufnehmen“…  Lewis stellt in seiner „ganz anderen Literaturkritik“ nicht das Buch, sondern den Leser in den Mittelpunkt: Welcher Typ Mensch widmet sich welcher Art von Lektüre. Es kommt ihm auf die Wirkung des geschriebenen Wortes an. Welches „Erlebnis“ vermag etwa ein Roman, ein Gedicht oder ein Mythos im lesenden Gegenüber zu bewirken? Wie regt es die Phantasie an oder trägt gar zu einer bleibenden Veränderung des Lesers bei?
Was der Autor selber meint, offenbart er erst am Schluss, wo er feststellt, dass unter seinen Studenten doch etliche seien, die mehr über die „Sekundärliteratur“ großer Schriftsteller wie Shakespeare oder Chaucer wüssten, als über persönliche literarische Erfahrung verfügten… (S. 116). Gewiss war Lewis davon überzeugt, dass Literatur zur Freude der Leser existiert und deshalb Bücher danach beurteilt werden sollten, zu welcher Art von Lektüre sie einlüden.

Ein Lewis-Klassiker, den man auf Deutsch noch antiquarisch bekommen kann und dessen Lektüre allen „Viellesern“ empfohlen sei.

Leseprobe des englischen Originals

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Überholt von den Maschinen?

Computer können schon länger besser als Menschen Schach spielen. Neuerdings gibt es ein Computerprogramm, AlphaGo-Zero, das jedes Spiel des chinesischen Brettspiels Go gewinnt.  And what next? Muss uns das beunruhigen?
Ja! So denkt Bioethik-Experte Stefan Rehder in einem jüngst in der Tagespost erschienenen Artikel über künstliche Intelligenz. AlphaGo-Zero ist mehr als ein leistungsstarkes Computerspiel. Es handelt sich um künstliche neuronale Netzwerke, die lernfähig sind, d.h. sich unter Beachtung der Naturgesetze selbstständig verändern. Rehder beruft sich in seinem Beitrag auf den Physiker Mark Tegmark und dessen neues Buch „Leben 3.0“. Die Frage, ob Maschinen künftig dem Menschen das Zepter aus der Hand nehmen werden, kann auch er nicht mit Sicherheit beantworten. Dennoch seien die aktuellen Entwicklungen auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz besorgniserregend.
Hier der lesenswerte Beitrag zum Thema Transhumanismus.

pdf Artikel Rehder DT

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Leben retten durch die Musik

Er konnte nur verhältnismäßig wenig Musiker vor dem Holocaust bewahren. Doch die er nach Palästina geholt hat, sollten Musikgeschichte schreiben… Einer der größten Geiger der Nazi-Zeit, der Pole Bronisław Huberman, deute die Zeichen seiner Zeit und handelte entschlossen. Der Film „Orchester im Exil“ erzählt die bewegende Geschichte der Gründung des Palestine Symphony Orchestra im Jahre 1936:

Huberman nutzte seinen Einfluss, um zahlreichen jüdischen Musikern in Deutschland und Europa die Ausreise nach Palästina zu ermöglichen. Allesamt Solisten ihres Faches bedurfte es einer starken Persönlichkeit, um sie zu einem Orchester zu vereinen. Dafür konnte Huberman den berühmten Dirigenten Toscanini gewinnen. Unter dem Namen Palestine Symphony Orchestra starteten die Musiker am 26. Dezember 1936 einen Neuanfang.
Um die große jüdische Musiktradition im palästinischen Exil aufrechtzuerhalten, sorgte Huberman dafür, dass alle Musiker des Orchester ihr Können an junge Menschen weiter gaben und somit die Zukunft des Orchesters sicherten. Heute ist das Israel Philharmonic Orchestra der musikalische Botschafter des Staates Israel und gilt als eines der besten Orchester der Welt.

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Das Böse als Weg zu Gott?

Grenzt das nicht an Blasphemie? Zieht Gewalt nicht in der Regel Gegengewalt nach sich? Thomas von Aquin hatte fünf Wege aufgezeigt, Gott durch die Betrachtung der Natur zu erkennen: Die Bewegung oder Veränderung, die Kausalität, die Nicht-Notwendigkeit der Dinge, die Abstufung in den Seinvollkommenheiten und schließlich die Finalität als natürliche Zielausrichtung aller geschaffenen Dinge auf Gott hin. Kann das Schlechte und Boshafte einen Menschen zum Übernatürlichen führen? Und wenn ja, wie?
Nicht nur Hannah Arendt  sondern auch die französische Philosophin Simone Weil hat sich mit der Frage nach dem Ursprung und der Überwindung des Bösen intensiv auseinander gesetzt. Sie tat dies im Hinblick auf die verheerenden Auswirkungen totalitärer Systeme und vor allem angesichts der grausamen Begleiterscheinungen des ersten Weltkriegs. Die Jüdin Simone Weil (1909 – 1943) war seit ihren Jugendjahren Agnostikerin, denn sie glaubte, die Frage nach der Existenz Gottes könne nicht gelöst werden. Sie hatte jedoch ein starkes inneres Gespür für Gott, auch mystische Erfahrungen. Die Frage nach einer Taufe beschäftigte sie ihre kurze Lebensspanne hindurch ohne jedoch den letzten Schritt getan zu haben… Für Weil war klar, dass es eine rein immanente Welt nicht gibt. Das Transzendente wird sich im Laufe des Lebens Wege bahnen oder wie sie es nennt, Brücken suchen, um wahrgenommen zu werden. Diese Brücken sind jedoch immer als „Angebote“ zu verstehen, die auch ignoriert werden können.

Sich dem Werk Weils zu nähern, ihre Gedankenwelt in die heutige Zeit hineinleuchten zu lassen, bedarf einiger Vorbereitung. Marie Cabaud Meaney bekam das Interesse und den Zugang zu Weils Philosophie gleichsam in die Wiege gelegt. Hat doch ihr Vater, Jacques Cabaud, eine der ersten Biographien über Simone Weil verfasst. Marie Cabaud hat sich intensiv mit dem Werk Weils auseinander gesetzt und gilt als Weil-Spezialistin. Das vorliegende Buch vereint vier bereits publizierte Artikel, die vor allem drei große Themen behandeln: Das Böse, das Leiden und die Religionen.
Wie ein roter Faden bleibt die Frage nach dem Übernatürlichen, der „anderen Realität“ immer präsent: Sowohl das Böse und selbst schwerste Leiden können dem Menschen Brücken zum Übernatürlichen hin offenbaren.

Die erste Frage über die Herkunft oder „Ursachen des Bösen“ behandelt Cabaud aus den Schriften Weils in einer Gegenüberstellung zu Hannah Arendts bekanntem Buch über „Eichmann in Jerusalem“. Beide, Weil und Arendt, analysieren das Böse hervorgerufen durch totalitäre Regime oder durch Kriege. Während Arendt sich der Thematik ohne Bezug zum Übernatürlichen nähert, nimmt Weil gerade diese Facette wahr und versucht damit Wege der Überwindung des Bösen in der Welt aufzuzeigen. Wo ist die Ursache für das Böse zu suchen? Sind es nur die Umstände (ein totalitäres Regime) oder der Zeitgeist? Weil ist der Meinung, dass dem Bösen eine vorherige Ablehnung des Moralgesetzes vorausgeht. Wird der moralische Kompass aufgegeben, verliert der Mensch die Orientierung (S.49). Er gibt sich dann leichter seinen Trieben hin, verfällt der Unmoral … wird mitunter zu einem Monster, das jede Ideologie toleriert.

Wege, das Böse zu überwinden sieht Weil im Gebet und vor allem im Gehorsam. Hier offenbart sie ihre geistige Nähe zum christlichen Glauben. Die Überwindung des Bösen geschieht letztendlich im Kreuz (S. 77). Dieses Kreuz mag nicht selten im geduldigen Ertragen von Leid liegen. Hierin sieht sie die adäquate Antwort auf das Böse: Es ist das Kreuz, dass das Leiden in Liebe verwandelt, und deshalb Zeichen des Sieges ist. Ohne eine übernatürliche Antwort kann das Böse nicht besiegt werden. Die Frage nach dem Bösen kann nicht ohne Gott beantwortet werden. Weil sagt: „Das Kreuz Christi ist die einzige Lichtquelle, die hell genug ist, um das Leiden zu erleuchten. Es ist auch die einzige Antwort auf das Böse in seiner Schrecklichkeit, Banalität und Monotonie“ (S. 85).

Nicht nur das Böse schlechthin kann auf diesem indirektem Wege zum Übernatürlichen führen, auch sein Gegenstück, das Gute. Alle irdischen Güter, materieller Art können letztlich die Sehnsucht des Menschen nach absolutem Glück und Erfüllung nicht stillen. Diese Sehnsucht lässt sich nur mit einem vollkommenen Gut stillen. Weil wendet sich mit ihrer Überlegung hier vor allem gegen Strömungen des Rationalismus, Empirismus oder Positivismus, die eine rein verstandesmäßige Erkenntnis in den Vordergrund rücken. Das höchste Gute lässt sich aber selten auf diesem Wege einer wissenschaftlichen Beweisbarkeit erkennen: es ist das Herz, das dies dem Menschen offenbart. Hier geht sie intellektuell ähnliche Wege wie Philosophen der phänomenologischen Schule: Max Scheler, Edith Stein oder auch Dietrich von Hildebrand (S. 96).

Es ist die Erfahrung oder Beobachtung selbstloser Nächstenliebe (wie etwa von Mutter Teresa), die dem Menschen das Übernatürliche – die andere Realität – offenbaren kann. Jemandem einmal oder Tage hinweg selbstlos zu dienen, das kann einem auch spirituell nicht gebundenem Menschen möglich sein. Dies aber ein Leben lang, Tag aus und Tag ein zu tun… das offenbart eine innere Kraftquelle, die nur von außen ständig gespeist werden muss. Hier reichen die rein menschlichen Ressourcen nicht aus – so Weil, weshalb sie in  Menschen, die sich Gott oder anderen Menschen ganz hingeben, die göttliche Gnade durchscheinen sieht (S. 108). Für Weil ist klar, dass die Gnade für den Menschen eine verändernde Wirkung besitzt, die sich nach außen hin manifestiert:
„Um dieses Verhältnis der Kräfte zu verändern, muss ein neues Element dazu kommen, eine Energie, die von außen kommt, nämlich die Gnade, welche Menschen wie Mutter Teresa die Kraft gibt, sich um die chronisch Kranken und Ärmsten zu kümmern. Reine menschliche Wärme, humanitäre Fürsorge und natürliche Güte werden sich auf lange Sicht erschöpfen. Es bedarf der Caritas, welche sich von der unendlichen Quelle der Liebe selbst nährt, um auszuharren. Wenn Menschen ohne religiösen Glauben diese Art der Liebe besitzen, dann – so würde Weil sagen – lieben sie Gott implizit“ (S. 115).

Wie Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz im Vorwort schreibt, ist die französische Philosophin in Deutschland immer noch weitgehend unbekannt. Marie Cabaud hat durch ihre vier Ausarbeitungen eine wertvolle Grundlage geschaffen, die immer noch aktuelle Philosophie Weils im deutschen Sprachraum zu etablieren. Es ist gewiss keine leichte Kost, mehr ein Fachbuch. Doch wer sich mit den teils düsteren Themen der französischen Philosophin auseinander setzen möchte, kann in den „Brücken zum Übernatürlichen“ einen tiefen Einblick in das Denken Weils bekommen und dabei gewiss „Geschmack auf mehr“ bekommen. Sehr lohnenswert!

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Mit leeren Händen…

vor Gott stehen – so könnte man eine wichtige Grundhaltung des Christen benennen. Sich von Ihm beschenken lassen. Aber womit? Eigentlich brauche ich doch nichts… wirklich?
Das neue Buch von Jacques Philippe, dem bekannten Schweizer Priester und Autor, möchte den Lesern mitgeben, dass das christliche Leben nicht „in einer besorgten und angespannten menschlichen Anstrengung besteht, sondern im Empfangen der Gabe Gottes“, wie er im Vorwort schreibt.
Was zieht die göttliche Gnade am meisten an? Wie kann der Mensch sozusagen ständig in Empfangsbereitschaft oder für Gott „online“ sein? Offentlichtlich lässt sich das göttliche Wirken vom Kleinen, Schwachen oder Demütigen besonders anziehen. Für seine tiefen spirituellen Anregungen greift Philippe gerne auf die Gedanken der heiligen Thérèse von Lisieux zurück. Wer es schafft, sich als hilfsbedürftig zu zeigen, dem füllt Gott sozusagen täglich die leeren Hände oder Hosentaschen. So kann zumindest dieser Tag gelassen und in Frieden begangen werden, welche Schwierigkeiten oder Sorgen er auch mit sich bringen mag.
Dies ist aber einfacher gesagt als getan: sich ständig vom Blick Gottes beäugt wissen, will gelernt sein. Philippe gibt wie in seinen früheren Werken wertvolle Tipps, wie wahre Demut und echte Loslösung, das Eingeständnis der eigenen Schwächen, innere Freiheit und vor allem echter Seelenfrieden dem Menschen in der heutigen Arbeitswelt gelingen können. Schließlich gipfelt das Empfangen-Lernen im eucharistischen Mahl, der realen Gegenwart des Herrn. Dort kann der gläubige Christ den Autor aller Gnaden leibhaft empfangen.
Diesem wiederum lesenswerten und die persönliche Gottesbeziehung bereichernden Buch lässt Philippe am Schluss noch seine „Lieblingsautoren“ zu Wort kommen: Teresa von Avila, Edith Stein, Johannes von Kreuz, Etty Hillesum… Kurztexte großer Heiliger und Glaubenszeugen, die das persönliche Beten noch fruchtbarer gestalten können.

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