Eine Brücke zwischen Gott und der Menschheit …

bauen, darin besteht das Petrusamt. Dieses Amt wünscht sich sicherlich keiner der Kardinäle, die in einem Konklave zur Wahl stehen. Und doch ist schon jetzt klar: den nächsten Papst – wer immer es sei – erwartet eine Herkulesaufgabe.
George Weigel, angesehener US-amerikanischer Theologe, stellt an den auf Papst Franziskus folgenden Pontifex große Erwartungen. In seinem neuen Buch benennt er die wesentlich „Baustellen“, die dieser zu bearbeiten haben wird. Leitmotiv seiner scharfen Analyse der Situation der katholischen Christenheit und ihrer Würdenträger ist der Gedanke der Evangelisierung. Dass die Kirche und allen voran, ihr erster Diener, ein Missionar sein muss, steht seit dem II. Vatikanum außer Frage. Doch mit der Umsetzung hapert es bis heute…
Zu den vielfältigen Aufgaben und Reformen, die auch schon in den letzten und im laufenden Pontifikat begonnen wurden, gehört etwa die Ausbildung der Priester und die Ernennung von Bischöfen. So kann die Krise des Priestertum nur durch ein vertieftes Verständnis der Identität des Priesters und des aus Liebe gelebten Zölibats überwunden werden. Für die Wahl von Bischöfen wünscht sich Weigel neue Wege, wie auch der Laienstand bei der Ernennung zurate gezogen werden könnte.
Weigel erhofft sich mit dem neuen Papst einen missionarischen Aufbruch, um dem „Katholizismus light“ entgegenzutreten, damit sich eine „lebendige Kirche“ entfalten kann, in der die ganze Fülle des katholischen Glaubens wiedererlangt wird. Dabei setzt er besonders auf den Laienstand. „Deshalb muss der nächste Papst die allgemeine Berufung zur Heiligkeit un ddie allgemeine Pflicht zur Evangelisierung, die jedem Christen bei der Taufe übertragen worden ist, wieder fördern.“ (S. 114)
Das 20. Jahrhundert hat bereits eine Reihe von Päpsten hervorgebracht, die zur Ehre der Altäre erhoben wurden. Nur wenn der nächste Papst sich ganz eng an das Haupt der Kirche schmiegt, nämlich Christus, wird er der Aufgabe, die alle menschlichen Kräfte übersteigen muss, gerecht werden können.

Eine Lektüre, die sich lohnt, weil sie viele der im Rahmen des synodalen Weges erörterten Themen aufgreift und zu einem fundierten Urteil darüber verhelfen kann.

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Früchte edler Menschlichkeit

Marcus Dequinius ist ein Mann mit starkem Willen und festen Prinzipien. Unter Kaiser Domitian dient er im Rom des 1. Jahrhunderts als rechtschaffener Prätor und genießt großes Ansehen. Mit der Geburt seines Sohnes Claudius ist er Witwer und seine Sklavin Camilla führt ihm seitdem mit starker Hand den Haushalt. Als die junge Sklavin Berenike in sein Haus kommt um sich um den jungen Claudius zu kümmern, ändert sich das Leben des Prätors. Er verliebt sich in die außergewöhnlich gebildete junge Frau und sie erwidert seine Gefühle. Ihr Kontakt zu der im Untergrund lebenden Christengemeinde lässt sie als Frau reifen und stellt sie vor eine herausfordernde Lebenseintscheidung.
Renate Zieglers Debütroman spielt im antiken Rom zur Zeit der ersten Christenverfolgungen unter dem von Willkür getriebenen Kaiser Domitian. Durch ihre Romanfiguren lässt sie den Leser teilhaben an dem ganz anderen Leben der ersten Christen der römischen Urgemeinde und was dies für den Lebensweg der jungen Christin Berenike bedeuten wird. In den wohl ausgearbeiteten Dialogen lernt der aufmerksame Leser en passant seinen christlichen Glauben tiefer zu verstehen und einem nicht-gläubigen Menschen zu erklären.

Die Geschichte endet nicht mit… sondern nachdem Kaiser Domitian ermordet wurde tritt Celia auf, eine ebenfalls junge Frau, die bereits Christin ist und wiederum ihren Dienstherrn, den Statthalter Titus Pectore, durch ihre entschiedene Treue zu ihren christlichen Lebensprinzipien an sich zieht…

Die beiden Romane sind eine spannende und zugleich menschlich bereichernde Lektüre.
Man darf gespannt sein, ob es noch den dritten Band geben wird…

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Abenteuer für das ganze Leben

Freiheit hat viele Facetten. Viele große Denker, Philosophen und Theologen haben viel Kluges zu diesem Thema geschrieben… und dabei erkannt, dass Freiheit mehr ist, als die Möglichkeit zu besitzen, zwischen zwei Alternativen wählen zu können. Die Freiheit war auch für die Theologin Jutta Burggraf (1952-2010) von großer Bedeutung. Sie hat sie immer aus der weiten Perspektive des Glaubens verstanden und selbst gelebt.
Jeder Mensch sehnt sich im Grunde seines Herzens nach Glück und Erfüllung, danach, dass das Leben als Ganzes gelingt. Dazu verhilft ihm die Freiheit. Burggraf zeigt in ihrem nun posthum auf Deutsch erschienenen Buch, dass der Mensch dieses Glück nur finden kann, wenn er sich dem Plan Gottes für ihn persönlich anheim gibt. Gott hat sich mit jedem Menschen etwas ganz Besonderes ausgedacht. Das bedeutet nicht, dass alles im Leben stets glatt läuft und es nie Sorgen und Probleme gibt. Der Mensch, der sich als Kind Gottes begreift, erhält von seinem Vater Gott die inneren Ressourcen, sich den Abenteuern des Lebens zu stellen.
„Dieses Buch eröffnet Horizonte für die Bildung der eigenen Persönlichkeit. Er ermutigt, keine Angst vor Fehlern zu haben, keine Angst, den Anforderungen nicht zu genügen. Es lädt dazu ein, mit vollen Händen zu geben, was wir selbst empfangen haben (…)“, formuliert treffend Prälat Fernando Ocáriz in seinem Vorwort.

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Geballtes Glaubenswissen vieler Jahrhunderte

Der Tradition eine hörbare Stimme verleihen – das ist das Ziel dieses auf Jahre angelegten Großprojekts. Unter der Schirmherrschaft des US-amerikanischen Bischofs Athanasius Schneider entsteht eine der größten Datenbanken katholischer Katechismen.

In Zeiten großer Verwirrung was tatsächliches Glaubenswissen angeht, möchte Tradivox die in vielen Archiven schlummernden Kompendien der Glaubenslehre für die Nachwelt verfügbar machen. Hierfür werden nicht nur großzügige Spender gesucht, sondern auch viele fleißige Helfer, die etwa in Form eines Voluntariats an der Transkription und späteren Digitalisierung der historischen Quellen mitwirken möchten.

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Vademecum für den steinigen Weg des Glabuens

Lesen scheint ein Grundbedürfnis des menschlichen Geistes zu sein. Eines Geistes, der sich nach Weite, Wahrheit und Schönheit sehnt. Diese Qualitäten bietet das normale Leben dem Menschen nicht immer  – auch wenn er sich hin und wieder spirituelle Highlights wie Konzertbesuche, Theater oder Oper leisten mag, oder aber sich mit Kunstwerken oder in der Natur eine Auszeit gönnt.
Schriftsteller und Poeten, die einen Draht zum Transzendenten, zu Gott besitzen, vermögen diesen auch durch ihre Werke durchscheinen zu lassen. Wer ihre Werke liest und auf sich wirken lässt, kann so an ihrem Lebensglück teilhaben, an den Krisen, die etwa die zentralen Protagonisten der Romane durchmachen, reifen oder auch darin Weggefährten der eigenen Biographie finden und sich im Leben begleitet fühlen.
Es freut mich ungemein, dass die vor gut fünf Jahren in der Tagespost abgedruckte Serie über zumeist christlich inspirierte Schriftsteller und Poeten nun in zwei Bänden zur relecture zur Verfügung steht. Die jeweiligen Autoren der Beiträge haben eine besondere Beziehung zu den von ihnen porträtierten Schriftstellern und helfen den Lesern diese im Kontext des christlichen Welt- und Menschenbildes einzuordnen.

Die beiden Bände stellen ein Kompendium zumeist europäischer Schriftsteller dar, von denen viele „vom Aussterben“ bedroht sind. Immer seltener werden ihre Werke an Schulen oder Universitäten gelesen. Dies mag ein Grund für die aktuelle Bildungs- und Glaubenskrise sein, so vermuten die Herausgeber dieser Bücher Stefan Meetschen, Alexander Pschera und Alexander Riebel. Jetzt hat man die Möglichkeit, chronologisch an Manzoni, Bloy, Elliot, Lewis oder Walser und den vielen anderen Schriftstellern die intellektuelle Weite und den geistigen Reichtum der Tradition des christlichen Abendlandes an sich Revue passieren zu lassen. Dies wird sicherlich das Bedürfnis nach mehr wecken und zu den zentralen Werken der in Kurzform präsentierten Verfasser greifen lassen…

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Lebensalter eines großen Malers

Rembrandt (1606–1669) prägte das „Goldene Zeitalter“ der niederländischen Kunst. Vor allem als Porträtmaler hat er sich früh einen Namen gemacht. Sein bewegtes Leben und Kunst-Schaffen ist von Michael Ladweins Biographie in all seinen Facetten nachgezeichnet.
Wie bei jedem Menschen, so gibt es auch bei Rembrandt Entfaltungs- und Reifungprozesse, die sich in seinem Bildern niederschlagen. Ladwein ist Kunsthistoriker und hat die reiche Dynamik im Leben des niederländischen Malers kenntnisreich entfaltet.
Man kann sich bei der Lektüre mehr auf den Einfluss der Zeitgeschichte konzentrieren oder durch die ausführlichen Bildbeschreibungen den großen Künstler kennenlernen.
Eine gehaltvolle und erbauliche Lektüre für Mußestunden in den Ferien oder als Vorbereitung für den Besuch einer Ausstellung der Werke Rembrandts.

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Achtsamkeit in ökologischen Fragen

Nicht erst seit der Corona-Pandemie hat ein kognitiver Wandel begonnen. Wenn sich in Tiefseefischen Plastikreste ansammeln, die Urwälder in Brasilien abholzt werden und das Klima aus den Fugen gerät, dann geht uns das alle an. Alexander von Schönburg zeigt in seinem neuen Buch Wege auf, wie man halbwegs klimaneutral und ressourcenschonend leben kann.
Mit scharfer Beobachtungsgabe, humorvoll und spitzer Zunge geht er unsere Lebensbereiche durch – Essen, Kleidung, Elektronik, Sport, Reisen, Abfall – und zeigt dabei auf, was nicht mehr angesagt ist und wo künftig die Trends hingehen. Beispielsweise sieht er unsere Fortbewegung in Zukunft im Sinne der shared mobility. Firmen würden sich zunehmend darauf einstellen, nicht Fahrzeuge – Autos, Fahrräder oder E-Scooter – zu verkaufen, sondern Mobilität. Hier hätte schon ein Bewusstseinswandel in der Bevölkerung begonnen. Die Bekleidungsbranche habe sich zur Fast-Fashion-Industrie gewandelt, da helfe nur darauf zu achten, wo und unter welchen Bedingungen die Klamotten hergestellt würden… oder eben wenig davon anzuschaffen!

Das Buch ist eine redliche Suche nach Möglichkeiten, ein umweltbewusstes Leben zu führen. Dafür war der Autor u.a. bis nach Dänemark gepilgert, wo man mit dem Umdenken schon etwas weiter ist, wo etwa der Premierminister morgens mit dem Fahrrad ins Büro fährt und die Menschen ihr eigenes Gemüse mitten in der Stadt anbauen… Der Autor schreibt am Schluss:

„Man muss im Idealfall dahin kommen, dass einem ressourcenbewusstes Handeln nicht als Gängelung oder Einschränkung erscheint, man es stattdessen als Rezept zu höherem Genuss erkennt. Ökologie hat schließlich eine ästhetische Komponente“ (S. 197).

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Gegen eine Versachlichung des Lebens

Wahrheit transzendiert Raum und Zeit. Nur weil etwas vor vielen Jahren gesagt oder geschrieben wurde, muss es heute nicht falsch oder unwichtig sein. Dies trifft auch für die in den 1970er Jahren zuerst veröffentlichen scharfen Analysen des Atomphysikers und Naturphilosophen Max Thürkauf zu.
Die Sorge um den Menschen stand stets im Mittelpunkt des Wirkens und Denkens Thürkaufs. Dass dieser im Zuge des Materialismus moderner Naturwissenschaft in Mitleidenschaft gerät, etwa weil diese sich, damals wie heute anschickt, den Menschen manipulieren oder gar verbessern zu wollen. Wir sprechen heute von Transhumanismus oder human enhancement. Thürkauf erkannte früh, dass die Angriffe auf die Grundfeste der abendländischen Kultur durch die materialistischen Züge der Naturwissenschaften in einer zunehmenden Abkehr von Gott begründet liegen. Persönlich hat er seine religiöse Grundentscheidung gegen Gott 1981 mit seinem Wiedereintritt in die katholische Kirche revidiert.
Die Gedanken, die hier vorgetragen werden, wenden sich teils gegen die seinerzeit bekannten und anerkannten Wissenschaftler wie Jacques Monod, Manfred Eigen oder Hoimar v. Dithfurth. Sie vertraten Thesen der Selbstentstehung des Lebens aus „toter Materie“ und führten schließlich alle Äußerungen des Lebens auf die physikalischen und chemischen Gesetzlichkeiten der Materie zurück.  Nicht selten waren sie überzeugte Atheisten.
Auf mehr theologischem Gebiet geht Thürkauf den von Teilhard de Chardin und nach ihm in Karl Rahner vertretenen Thesen auf den Grund, auch in Gott gebe es substantielle Veränderung und die in den Evangelien beschriebenen Wunder könne man „weg-rationalisieren“. Thürkauf hat viele Wege aufgezeigt, wie man dem naturwissenschaftlichen Materialismus durch eine erneute Zuwendung zum christlichen Glauben begegnen könne. Dass er dabei wie David einem Goliath gegenüberstand, war ihm zutiefst bewusst.

Die vorliegende Neuauflage des Buches „Technomanie – die Todeskrankheit des Materialismus – Ursachen und Konsequenzen der technologischen Maßlosigkeit unserer Zeit“ ist ein prophetischer Ruf, der auch 50 Jahre nach dem ersten Erscheinen die Gewissen der Wissenschaftler und Politiker wachrütteln kann.

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Koffer, Kühlschrank, Knoblauch –

mit diesem Dreisatz wurden in den 1960er Jahren Migranten (vormals „Gastarbeiter“) aus Südeuropa abgestempelt. Dies galt auch für die griechische Familie Zervakis. Sie kamen in diesen Jahren nach Hamburg und betrieben für ihren Lebensunterhalt einen Kiosk. Linda wurde also schon in Deutschland geboren und  sowohl griechisch als auch deutsch sozialisiert. Letzteres dank einer wohlmeinenden deutschen Tagesmutter und dank der guten Schulbildung die sie und auch ihre drei Brüder erhielten.
Als ihr Vater starb, halfen Linda und ihre Brüder der Mutter bei der Arbeit im Kiosk. Aus diesem Grund war Linda ein Studium nach dem Abitur verwehrt. Sie schaffte dennoch den Sprung von der Werbetexterin zum NDR und von dort schließlich zur „Tagesschau“.
Mit den Geschichten aus dem Kiosk lässt sie das nicht immer einfache Leben ihrer Eltern und ihre Kindheit Revue passieren. Schon früh kam sie durch die Mithilfe im Kiosk nicht nur mit den Sonnenseiten des Lebens in Berührung. Doch das mehr als bodenständige Elternhaus hat sie für die Zukunft geprägt. Ihre Mutter hat ihr Leben lang nicht nur den kleinen Durst oder Hunger unzähliger Menschen gestillt. Sie hatte vor allem ein offenes Ohr und ein großes Herz, dem sich die Menschen aller Couleur sofort anvertrauten.

Gekonnt mit einem lachenden und einem weinenden Auge geschrieben liest man hier ein Stück Zeitgeschichte. Linda Zervakis lebt weiterhin mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Hamburg. Am Ende ihres Buches schreibt sie:

„Meine Geschichte hilft mir dabei, Bilder von Flüchtlingen zu verstehen, die beispielsweise an der griechisch-mazedonischen Grenze zu Fuß über Bahngleise laufen, um einen Zug nach Nordeuropa zu erwischen. Ich wünsche jedem von ihnen, dass er eines Tages als glücklicher Urlauber in Richtung Süden zu seiner Familie fahren kann und dabei genauso viele schöne Dinge zu erzählen hat wie ich.“

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Philosophiegeschichte als Podcast

Peter Adamson ist Philosophieprofessor sowohl an der LMU in München als auch am King’s College in London. Er nimmt seine Hörer mit auf eine spannende Entdeckungsreise durch die gesamte Philosophiegeschichte hindurch.

Die einzelnen Beiträge dauern ca. 30 min und sind auf Englisch gehalten. Eine ideale Möglichkeit, so manche „Bildungslücke“ unterwegs oder sonst wo zu schließen. Zur Vertiefung empfiehlt der Autor auch die Buchausgabe seiner Beiträge…

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