„Amerikanisierung“ der deutschen Medizin

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Dass wir nicht nur auf dem Weg zu einer Zweiklassen-Medizin sind, wissen schon die meisten Menschen aus eigener Erfahrung. Auch das ärztliche Selbstverständnis wandelt sich immer mehr vom „Helfer in Not“ hin zum Unternehmer und vor allem zum Dienstleister. Der Freiburger Medizinethiker Prof. Dr. Giovanni Maio mahnte das deutsche Ärzteparlament bei seinem Vortrag beim 116. Deutschen Ärztetag in Hannover zu einem raschen Umdenken und Handeln. Man müsse vor allem den Kern ärztlicher Identität, das Gespräch und die Begegnung mit dem Patienten, gegen die vermeintlichen Sachzwänge wahren. Maio plädiert für eine rechte Prioritätensetzung: Personen vor staatlich verordneter Dokumentationswut. Verlierer seien immer die Schwachen: chronisch kranke, multimorbide Patienten aber auch immer häufiger die Mediziner selbst, die nicht selten an Burnout leiden!

Weitere Folgen dieser Entwicklung finden Sie in den folgenden Artikeln anschaulich von Prof. Maio beschrieben:

Rheinisches Ärzteblatt                                     Deutsches Ärzteblatt

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