„Helicopter parents“ – Segen oder Fluch?

Die FAZ-Feuilleton-Redakteurin Melanie Mühl hat mit ihrem unlängst erschienenen Artikel „Narziss macht jetzt den Bachelor“ eine interessante Debatte ausgelöst. Ihrer Meinung nach bevölkern nun Scharen von überbehüteten Kindern die deutschen Universitäten. Sogar „Elterntage“ werden jetzt von Hochschulen angeboten, um besorgten Erziehungsberechtigten und noch unfertigen Abiturienten den Studieneinstieg zu erleichtern.

Melanie Mühl bei "Hart aber fair"

Quelle: WDR

Tatsache ist wohl, dass heute mehr als früher die Schulabgänger ratlos sind, was sie denn studieren sollen. Abhilfe suchen viele in Praktika, Au-pair-Aufenthalten oder auch zeitlich befristeten sozialen Engagements zur eigenen Orientierung und Entscheidungsfindung für einen Beruf.
Dass dies nicht alle so sehen wie Frau Mühl bezeugt die Replik von Inge Kloepfer von der FAZ-Wirtschaftsredaktion, „Lob der Helikopter-Eltern„.

Abiturienten brauchen heute nicht nur Begleitung bei der Studienwahl, immer entscheidender wird auch das Umfeld, in dem Studenten wohnen und lernen. Wohnmöglichkeiten ähnlich den englischen Colleges sind in Deutschland noch Mangelware. Im Hinblick auf die jünger werdende Studentengeneration wird sich aber die Nachfrage nach einem das soziale Miteinander fördernde Wohnambiente mehren. Eine solche Wohnalternative bietet z.B. das Kölner International College Müngersdorf.

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