Christsein in China

Quelle: Fe-Medien

Als kleines Kind lebte Wang Ting in der Überzeugung, Gott ist Chinese. Seit Generationen ist ihre Familie katholisch und versucht den Glauben konsequent zu leben. Kristin Kupfer porträtiert das Leben der jungen Sozialarbeiterin, die in einem kleinen Dorf mitten in China lebt und Einblick in ihren oft unspektakulären Arbeitstag gibt.

Besonders interessant sind die Passagen, die über das Verhältnis von patriotischer und Untergrundkirche handeln, aber auch über das Verhältnis von protestantischer und katholischer Kirche. So ist die Untergrundkirche weiterhin starken Repressalien vonseiten der Regierung ausgesetzt ist. Fast alle Untergrundbischöfe sind entweder im Gefängnis oder stehen unter Hausarrest. Aber auch die Mitglieder der patriotischen Kirche werden stark überwacht und haben es schwer, konsequent ihren Glauben zu leben. Heute sind schätzungsweise 85 % der „patriotischen Bischöfe“ von Rom anerkannt. Weder die protestantische noch die katholische Kirche besitzen in China Rechtsstatus. Aufgrund ihrer aktiveren Mission hat aber die protestantische Kirche eine breitere soziale Wirkung, werde aber ebenso vom Staat beobachtet.

Insgesamt eine lesenswerte Reportage über das Miteinander von Christen und Atheisten im kommunistischen China. Weitere Informationen zur Situation der Kirche in China bietet das China Zentrum.

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