EU-Fahrplan gegen Homophobie verabschiedet

HomophobieEs wird vorausgesetzt, dass der normalsterbliche EU-Bürger mit dem Begriff der Homophobie etwas anfangen kann! „Angst vor Menschen“ – vor welchen? Konkret vor Homosexuellen. Gemäß einem online-Fremdwörter-Portal versteht man unter Homophobie den bereits 1972 vom US-amerikanischen Psychotherapeuten George Weinberg in seinem Buch „Society and the healthy homosexual“ eingeführten Begriff für die ablehnende Haltung der Gesellschaft zur Homosexualität.

Anfang dieser Woche hat das Europäische Parlament den sogenannten „Lunacek-Bericht“ verabschiedet, der ein ganzes Forderungsprogramm zugunsten von „LGBTI-Menschen“ enthält. Noch ein Fremdwort: diese Abkürzung steht für lesbische, schwule, bi-, trans,- und intersexuelle Personen. Zu den Forderungen gehören u.a. „Verfahren zur rechtlichen Anerkennung von der Geschlechtszugehörigkeit und die wechselseitige Anerkennung von eheähnlichen Gemeinschaften und Partnerschaften“.

Lassen sich die Politiker hier nicht von einer Minderheit vorschreiben, welche Sonderrechte sie ihnen zu gewähren haben? Werden aus diesen Forderungen nicht leicht einklagbare Rechte, die langfristig die Gesellschaft nicht nur menschlich sondern auch ökonomisch ruinieren? Andreas Lombard hat dies exemplarisch am homosexuellen Kinderwunsch zu ende gedacht. In seinem lesenswerten Artikel (Die Neue Ordnung, Juni 2013) weist er darauf hin, wie im Fall des Adoptionsrechts für homosexuelle Paare die Wertewelt kopf steht: der Staat habe nicht mehr Ersatzeltern für bedürftige Kinder zu vermitteln, sondern müsse jetzt bedürftige „Eltern“ mit Kindern versorgen.

Artikel hochladen

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Artikel, Gesellschaft, Lebensfragen abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu EU-Fahrplan gegen Homophobie verabschiedet

  1. Hebel schreibt:

    Vom Europäischen Parlament angenommener LUNACEK- Bericht: Es sollen im Zusammenhang mit der „sexuellen Orientierung“ Maßnahmen zur „Einschränkung der Meinungsfreiheit“ ergriffen werden
    Damit dürfte es künftig gefährlich sein z. B. auf die Probleme der Kinder bei gleichgeschlechtlicher Adoption hinzuweisen.
    Denn im Gegensatz zu einem Kind in einer Vater-Mutter-Gruppierung, erleidet das in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung heranwachsende Kind eine gewisse Deprivationssituation, da ihm der enge Kontakt mit der Gegengeschlechtlichkeit verwehrt bleibt und somit eine Art Freiheitsentzug vorliegt.
    Hirnphysiologische Gegebenheiten weisen auf die Bedeutung gegengeschlechtlicher Erziehung und damit auf die Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit gegengeschlechtlicher Spiegelung für spätere Stressverarbeitung, Bindungsfähigkeit und emotionale Zwischenmenschlichkeit hin.

    Eine wesentliche neurophysiologische Basis für dieses wichtige Verhalten stellen die so genannten Spiegelneuronen dar, welche zur Grundausstattung des Gehirns gehören. Sie geben bereits dem Säugling die Fähigkeit mit einem Gegenüber Spiegelungen vorzunehmen und entsprechen so dem emotionalen Grundbedürfnis des Neugeborenen. Man geht davon aus, dass diese Spiegelneurone zwischen dem 3. und 4. Lebensjahr voll entwickelt sind. Dies ist nur dann der Fall, wenn die Fähigkeit zu spiegeln optimal und intensiv im familiären Bezugskreis (Mutter oder Vater) genutzt wird. Wie bei allen Nervenzellen im Entwicklungsstadium gegeben, gehen auch die Spiegelneuronen bei mangelnder Anregung zu Grunde („Use it or lose it“).
    [siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014]

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s