Avantgardisten der Stille

Mut haben, mit sich alleine zu seinWer oft mit der Straßenbahn oder mit dem Zug unterwegs ist, kann es bezeugen: es gibt kaum noch Menschen, die nicht ständig mit ihrem Smartphone beschäftigt sind. Wer noch die Muße hat, bei kleinen Ortswechseln zum Fenster hinauszuschauen oder einfach mit sich selbst beschäftigt ist, z.B. mit Nachdenken, fühlt sich schnell als Außenseiter. Haben wir tatsächlich anderen zu jeder Tages- und Nachtzeit soviel Substanzielles mitzuteilen?
Nina Pauer hat mit ihrem Buch “ LG ;-)“ den Nerv unserer Zeit getroffen: „Vor lauter Kommunizieren verpassen wir zu leben“ und können darüber sogar richtig krank werden!
Burkhardt Gorissen hat in einem Beitrag in der Deutschen Tagespost nicht nur diesen Zustand vieler Menschen beschrieben, sondern auch Wege aufgezeigt, sich dieser Situation ständiger Überreizung entgegenzustellen. Er empfiehlt „Mut zur Stille“, zur Auszeit. Aber nicht zu irgendeinem Nichtstun, sondern zur Stille, die für den Dialog mit Gott offen ist. Zu einem Weg, der wieder zum Wesentlichen des Lebens zurückführen kann.
Auch Papst Benedikt hat die Wichtigkeit des Gebetes für das Arbeitsleben in einer seiner Katechesen hingewiesen:
„Ohne das in Treue gelebte tägliche Gebet wird unser Tun leer, verliert es die tiefste Seele, wird es zum reinen Aktivismus reduziert, der uns am Ende unzufrieden macht.“

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