Plädoyer für das Lesen

LeseratteUnlängst wurde der Welttag des Buches begangen. Die guten Besucherzahlen der letzten Buchmessen in Leipzig und Frankfurt deuteten schon darauf hin, dass das Buch nicht aus der Mode gekommen ist. Es mag manchen auch in digitaler Form erfreuen, viele aber bevorzugen es weiterhin, bei der Lektüre manuell umzublättern und so den Lesefortschritt zu erleben. Einen lesenswerten Artikel zu diesem Aktionstag hat Björn Hayer in der Deutschen Tagespost veröffentlicht. Darin beschreibt er den überaus bildenden Aspekt der Lektüre klassischer Literatur. „Solcherlei Standardwerke entpuppen sich auf paradoxe Weise sowohl als Refugium vor einer in Realismus und Sachlichkeit ergrauenden Wirklichkeit als auch als zeitlose Seismographen des Lebens“. Verliere ein Mensch die Orientierung, könne ihn die Literatur wieder zurückführen und sogar als „Vehikel zur Transzendenz“ dienen. Hayer ist skeptisch was Kurse in „Speed Reading“ angeht. Lesen solle mehr sein, als schnelle Datenbeschaffung. Er macht Mut, viel zu lesen und wünscht allen die nötige Muße dazu.

Artikel runterladen

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Artikel, Bücher, Bildung, Kultur abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s