Kann der Naturwissenschaftler auch ein Glaubender sein?

Fischer Gott und die anderen GrossenDer bekannte Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer portraitiert in seinem neuen Buch die großen Wissenschaftler der Neuzeit. Es sind dies zumeist Physiker und Mathematiker wie Newton, Planck oder Einstein über Hawking hin zu Molekularbiologen wie Watson, Crick und Monod.
Der rote Faden, der die kurze Wissenschaftsgeschichte durchzieht, ist die berühmte Gretchenfrage, die Fischer jedem großen Forscher stellt. Dabei nimmt er zu Beginn schon vorweg, dass seiner Meinung nach die Physiker, Chemiker und Biologen seit dem 19. Jahrhundert in Anbetracht ihrer Entdeckungen meinten, Gott beiseite schieben und in ihrem Denken vernachlässigen zu können. Fischer ist der Meinung, dass wie groß auch immer die wissenschaftlichen Errungenschaften oder Entdeckungen auch seien, sie nie der Natur das Geheimnisvolle nehmen könnten. Aus diesem Grunde würde man im deutschen und europäischen Sprachraum der Frage nach Gott nicht entgehen können. Etwas überspitzt formuliert er: „Die Frage lautet, was sie glauben, nachdem sie etwas wissen.“

Ernst Peter Fischer über den Geheimnischarakter der Wissenschaft

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