The Lady – Friedensnobelpreisträgerin unter Hausarrest

Aung-San-Suu-Kyi-

Regisseur Luc Besson hat der birmesischen Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi ein filmisches Denkmal gesetzt. „The Lady“ erzählt die Geschichte der Regimekritikern, die 15 Jahre bis 2010 unter Hausarrest stand und über zehn Jahre völlig von ihrer Familie isoliert wurde. Sie kämpft bis heute für eine friedliche Demokratisierung ihres Landes und ist derzeit Vorsitzende der vor 25 Jahren gegründeten Partei „Nationale Liga für Demokratie“. Für 2015 sind die ersten freien Parlamentswahlen Birmas zu erwarten.

Suu Kyi wird von Michelle Yeoh hervorragend dargestellt. Eine beeindruckende Persönlichkeit, die mutig und entschlossen unbewaffnet Widerstand gegen das Militärregime leistet, die die Trennung von ihrem Mann und den beiden Söhnen erträgt und darüber nicht verbittert, die ihrem geliebten Volk durch ihr Durchhaltevermögen Hoffnung schenkt, das sich vielleicht in baldiger Zukunft in einer neuen Staatsform verwirklichen kann.  Ein überaus lohnenswerter Film, der auch anderen (heute) geknechteten Völkern Hoffnung schenken kann und Menschen Mut macht, sich für Freiheit und Gerechtigkeit einzusetzen, auch wenn damit große persönliche Opfer verbunden sind. Sehenswert unter den „Special features“ ist die Videobotschaft von Sui Kyi.

Die Freiheitskämpferin wurde im April 2014 in Berlin von Bundespräsident Gauck und Kanzlerin Merkel empfangen.

Trailer         Ihre Rede bei der Verleihung des Willy-Brandt-Preises 2014

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