Was ist die Ehe – und was ist sie nicht?

imagesIm Zuge des Gender-Mainstreaming scheint das Verständnis von Ehe und Familie immer mehr ins Wanken zu geraten. Wer darunter noch die traditionelle Verbindung von Vater, Mutter und Kinder versteht, läuft nicht selten Gefahr, als homophob abgestempelt zu werden! Papst Franziskus hat für den Herbst eine Sondersynode zur Familienpastoral anberaumt. Vom 5. – 19. Oktober beraten in Rom Repräsentanten aller Ortskirchen über „Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Rahmen der Evangelisierung“. Im Vorfeld der Synode gibt es schon unzählige Überlegungen und Diskussionen darüber, ob nun die katholische Kirche an ihren Grundsätzen zur Morallehre etwas ändern wird.
Wer Interesse hat, kann das bereits veröffentlichte Arbeitspapier (Instrumentum Laboris) einsehen, wo sehr ausführlich die zu beratenden Themen aufgeführt sind. Zum Thema „Ehe“ möchte ich auf einen lesenswerten Beitrag von Professor Robert P. George hinweisen, in dem er den traditionellen Ehebegriff gegenüber demjenigen im Hinblick auf gleichgeschlechtliche Partnerschaften abgrenzt. Kurz zusammengefasst schreibt er:

„Ehe ist allumfassende Teilhabe am Leben des anderen: Sie schließt, wie andere Bindungen auch, die Vereinigung von Herz und Verstand ein, dazu aber, im Unterschied zu diesen, die leibliche Vereinigung dank der sexuell-reproduktiven Komplementarität von Mann und Frau. Folglich ist sie hingeordnet auf die umfassenden Güter der Nachkommenschaft wie des Familienlebens und zielt auf allumspannendes Einstehen füreinander, angelegt auf Dauer, sexuelle Exklusivität und Treue.“

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