Antike Lebensschützer

Quelle: Lebensrecht Sachsen e.V.

Jeder Mensch hat ein Recht zu leben. Wirklich? Wer das Lebensrecht Ungeborener schützen will, greift nicht selten auf das Gebot der Achtung der Menschenwürde zurück, die in der Gottebenbildlichkeit begründet ist. Doch durch diesen Rekurs wird man als Lebensschützer sofort angreifbar: dann gelte dies nur für Christen, die diesem Menschenbild zugetan sind. Die religiöse Sondermeinung ist heute kein Argument gegen Abtreibungsbefürworter mehr. Gibt es keine Begründung eines absoluten Lebensschutzes, fern einer religiös motivierten Argumentation? Etwa im Hinblick auf das menschliche Sein, das Menschen aller Glaubensrichtungen und auch solche, die an keine übernatürliche Instanz glauben, eint?
Friederike Hoffmann-Klein hat in einem unlängst in der Tagespost erschienenen Artikel hierzu die antiken Philosophen Ovid, Tertullian und auch Lykurg befragt. Allen gemeinsam ist ihre ablehnende Haltung zur Abtreibung. Die Ausführungen der Europarechtsexpertin sind sehr lesens-und bedenkenswert. Sie zeigt, dass der Schutz des menschlichen Lebens zeitlos ist und keineswegs eines „spezifisch christlichen Blickes auf das ungeborene Kind als Geschöpf Gottes“ bedarf.

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