Eine Stimme der Wahrheit in die Welt gesandt

Die Theologie lehrt uns, dass mit dem Tod des letzten Apostels die Offenbarung abgeschlossen ist. Das bedeutet jedoch nicht, dass Gott sich aus der Welt zurückgezogen hat und sie ihrem Schicksal überlässt. Gott wirkt weiterhin in seiner Welt.
Manchen Menschen gibt sich Gott selbst oder durch andere Menschen vermittelt auch heute noch deutlich zu erkennen. Ja er vermittelt ihnen Botschaften, wie die von der Kirche bereits anerkannten Marienerscheinungen von Lourdes, Fatima, Guadalupe oder Tschenstochau, um nur wenige bekannte Orte zu nennen. Es scheint Gott besonders zu gefallen, sich uns (Europäern) durch unbeholfene Seher an uns völlig unbekannten Orten mitteilen zu wollen. Dies geschah vor einigen Jahren in einem kleinen Dorf in Ruanda , in Kibeho. Davon erzählt uns eine Augenzeugin, Immaculée Ilibagiza.
Segatashya war ein armer Bauernjunge und lebte mit seiner Familie am Rande des Existenzminimums. Er konnte weder lesen noch schreiben und war wie seine Familie Heide, d.h. das Christentum war ihm völlig fremd. Als sein Vater beschloss, ihn doch zur Schule zu schicken, hat er sich geweigert und statt dessen lieber hart auf dem Feld gearbeitet, um die Familie vor dem Verhungern zu bewahren. Im Sommer 1982 erschien ihm Jesus zum ersten Mal und bat ihn, die Botschaften, die er ihm übermitteln wollte, in Ruanda und auch benachbarten Ländern zu verkünden.
Schon zuvor war ab 1981 die Mutter Gottes drei Seherinnen, alle Schülerinnen des Mädcheninternats, in Kibeho erschienen. Sie sagte unter anderem den 12 Jahre später eintretenden Genozid voraus, dem eine Million Menschen zum Opfer fallen sollten. Diese Erscheinungen hat der Vatikan 2001 offiziell anerkannt (15) und die Autorin hat sie ausführlich in ihrem bereits erschienen Buch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Die wichtigste Botschaft, die Segatashya den Menschen mitteilen sollte war: Dass Jesus den dringenden Wunsch hat, uns auf das Leben nach dem Tod vorzubereiten und sicherzustellen, dass unsere Seelen bereit sind, in den Himmel einzugehen. (25).

Ilibagiza hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, die Erscheinungen von Kibeho und auch die Botschaften, die Segatashya von Jesus erhalten hat, zu verbreiten. Sie selbst hat den Genozid überlebt und konnte den Seher kurz zuvor noch persönlich kennenlernen.
Sicherlich bedarf dieses Buch einer gläubigen Lektüre. Wer sich den teils ergreifenden Berichten über die Begegnungen und Zwiegesprächen mit Jesus auf diese Weise nähert, mag davon berührt und bereichert werden.
Tatsache ist, dass auch heute noch – viele Jahre nach dem grausamen Völkermord – Kibeho ein vielbesuchter Wallfahrtsort ist und sicherlich auch zum Friedensprozess innerhalb Ruandas beiträgt.

Leseprobe vom Buch

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