Der Blick unbedingter Liebe

„Als ich heute Morgen aufwachte, war ich eine ganz gewöhnliche, normale Reisejournalistin. 1962 in Dänemark geboren und aufgewachsen, nicht rebellisch, geschult in atheistischem, akademisch respektvollem Geist (…) Kurzum: ein ganz gewöhnliches, vernünftig denkendes Wesen.“ (S. 12)  So beschreibt sich die Autorin, Charlotte Rorth,  im 2008 November während ihrer ersten Journalistenreise im andalusischen Úbeda. Mit dem Glauben hatte die typische „Kulturchristin“ eigentlich nichts am Hut – in ihren Kreisen war dieses Thema ein Tabu.
Doch dann hat sie in der Sakristei der berühmten Salvator-Kirche ein Jesus-Erscheinung. Völlig unerwartet erlebt sie den Gottessohn, der zu ihr spricht und sie mit seiner Liebe überwältigt. Dieser Augenblick größten Glücks erfüllt sie mit einer tiefen Freude. Diese außergewöhnliche Begegnung hat ihr Leben verändert.

Warum ist Er gerade ihr begegnet? Diese Frage lässt sie nicht mehr los. Charlotte, Mutter von drei Söhnen, begibt sich systematisch auf die Suche nach möglichen wissenschaftlichen, d.h. rationalen Erklärungen all dessen, was mit ihr passiert ist. Sie sucht das Gespräch mit Theologen und Psychologen, um dieser Grenzerfahrung auf den Grund zu gehen. Sie ließt die Schriften des Mystikers Johannes von Kreuz und der heiligen Theresia von Avila. Sie fahndet nach Literatur, die ähnliche Erfahrungen beschreibt, die sie gemacht hat – und wird dabei mehr als fündig. Auch begibt sich die Journalistin noch mehrere Male an den Ort ihrer ersten Jesus-Begegnung. Während ihres dritten Aufenthalts erkennt sie, dass ihre Begegnung mit Jesus nicht nur ihr persönlich galt: sie scheint dazu auserwählt zu sein, auch anderen davon zu erzählen (S. 144).
Deshalb hat sie das Buch geschrieben. Aber bewusst vermeidet sie einen missionarischen Unterton. Sie möchte sachlich über das berichten, was ihr widerfahren ist. Ihre Botschaft ist: es gibt Dinge in unserem Leben, die wir nicht erklären können, denen gegenüber wir aber eine Offenheit haben sollen.
Ihre bewegende Geschichte regt zum Nachdenken darüber an, inwieweit im eigenen Leben Gott eine Rolle spielt oder spielen darf… Mit ihren übernatürlichen Erahrungen steht sie gewiss nicht alleine da: Todd Burpo’s Buch „Den Himmel gibt’s echt“ oder auch das Zeugnis von Segatashya haben erst jüngst davon reden gemacht.

Ein Blick ins Buch

Hier ein Interview mit Charlotte Rorth auf spanisch:

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