Amüsante Randnotiz der Musikgeschichte

Man schreibt das Jahr 1717. Es sieht nach einem Kampf der Giganten aus. Dieser soll in Dresden an der Orgel ausgetragen werden. Der beste Tastenvirtuose Frankreichs wird gegen einen seinerzeit noch unbekannten Organisten aus Weimar antreten: Johann Sebastian Bach.
Ralf Günther versetzt den Leser in die höfische Zeit des 18. Jahrhunderts, in der sowohl in Paris am Hofe Ludwigs XIV. als auch an den Höfen Sachsens Musik und Ballett großgeschrieben wurden. Elegant verbindet der Schriftsteller aus Köln Wirklichkeit und Fiktion. Die Lektüre der Novelle ist ein Kunstgenuss besonderer Art. Denn nicht nur die Liebe zur Musik scheint zwischen den Zeilen hindurch, auch die vom christlichen Glauben durchdrungene Persönlichkeit Bachs und die große Erhabenheit seiner Werke werden dem aufmerksamen Leser nahegebracht.
Ohne die mitreißenden Erzählungen seines Freundes und Orgelvirtuosen Jan Kazschke über die historischen Hintergründe dieses aussergewöhnlichen Tastenduelles, wäre dieser Kurzroman jedoch nicht entstanden. Kazschke verrät im Nachwort was an Günthers Erzählung zur Geschichte der Musik gehört, und was literarische Ausschmückung ist…

Eine kleine Kostprobe von Bachs Musik:

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