Wer es fassen kann…

Der „normale Plan“ Gottes für den Menschen ist die Ehe. Die Körper von Mann und Frau sind offensichtlich aufeinander hingeordnet. Im Alten Testament kommt die Ehelosigkeit nicht vor – sie wurde sozusagen mit Jesus im Neuen Testament eingeführt. Wenn ein Priester oder auch ein Laie „um des Himmelreiches willen“ zölibatär lebt, stößt er oder sie auf Unverständnis. Das ist gegen den aktuellen Mainstream der menschlichen Selbstverwirklichung, der auch sexuelles Sich-Ausleben miteinschließt.
Kardinal Cordes beleuchtet in seinem neuen Buch auf die biblische Grundlegung der Jungfräulichkeit. Zu Beginn gibt er eine ausgezeichnete kurze Einführung in die Theologie des Leibes, die vom Hl. Johannes Paul II. schon zu Beginn seines Pontifikats in einer längeren Katechesereihe grundgelegt wurde. Dass gerade dieser Neuaufbruch heute auf zunehmende Ablehnung stößt, darf nicht verwundern.
Der Mittelteil des Buches widmet sich ausführlich Lebenszeugnissen großer Theologen und Heiliger, die überzeugend ehelos gelebt haben und mit ihrer Liebe andere Menschen für Gott begeistern konnten. Schließlich legt der emeritierte Kurienkardinal dar, wie Jungfräulichkeit Teil des göttlichen Heilsplanes und auch unverzichtbarer Bestandteil des Weihepriestertums ist.
Das ansprechend aufgemachte Büchlein möge vielen Menschen als Rückendeckung dienen, um sich bei der Auseinandersetzung über mögliche Berufungswege nicht beirren zu lassen.

Hier ein Interview mit Kardinal Cordes über sein Buch.

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