Wenn der Unterschied bedeutungslos wird

Die nachfeministische Gender-Ideologie plädiert für eine totale Dekonstruktion der traditionellen Rollenverständnisse. Sie behauptet, dass die sexuelle Identität einer Person nicht mehr unmittelbar aus der biologischen Gegebenheit (XX oder XY) folge, sondern kulturell geformt werde, selber konstruiert werde, etwas Fließendes sei. Die Begriffe Mann und Frau seien überflüssig geworden, ebenso Vater und Mutter… Im Namen des Gender Mainstreaming erleben wir derzeit eine weltweite soziale und kulturelle Revolution mit weitreichenden Folgen für das Verständnis von Mann und Frau und von Ehe und Familie.
Der finnische Erziehungswissenschaftler, Tapio Puolimatka, widmet sich seit vielen Jahren der Erforschung der sogenannten „Transideologie“. Hierunter versteht man die These, dass „sich der Mensch seiner inneren Erfahrung gemäß selbst erfindet“ (S. 14), also gemäß dem gerade herrschenden subjektiven Gefühl auch sein Geschlecht festlegt. Da dies heute bereits in Kindergärten und Schulen vermittelt wird, verwundert es nicht, dass immer mehr Jugendliche an geschlechtlicher Verwirrung leiden.
Puolimatka hinterfragt mit seinem Buch die Grundthesen der Transideologie und beschreibt anhand eigener therapeutscher Erfahrungen und anhand zahlreicher Untersuchungen die fatalen Folgen von vorschnell durchgeführten Geschlechtsumwandlungen bei Kindern und Jugendlichen. Er widmet ein eigenes Kapitel den Erfahrungsberichten von Menschen, die ihre Umwandlung zum anderen Geschlecht bereut haben und zu einem lebenslangen Patienten geworden sind. Dabei gäbe es auch „gesunde Alternativen“, um an Geschlechtsinkongruenz leidenden Jugendlichen zu helfen, sich mit ihrem biologischen Geschlecht zu identifizieren (S. 60).

Der Autor wehrt sich dagegen, dass die traditionelle Geschlechtsauffassung als „diskriminierend“ oder gar als „homophob“ gelte. Der großen Gefahr, die von der Transideologie für die gesellschaftliche Freiheit und Demokratie ausgehe, könne man nur dadurch begegnen, indem die Elternrechte gestärkt und die Rechtssicherheit natürlicher Familien garantiert würden.
Dass dieses wissenschaftlich fundierte und aufklärende Buch im deutschen Sprachraum verfügbar ist, verdanken wir der finnischen Schriftstellerin Beile Ratut. Es erstaunt immer wieder, wie wenig Notiz von fundierten wissenschaftlichen Veröffentlichungen genommen wird, wenn es sich um Themen handelt, die dem Mainstream zuwiderlaufen. So hat die international anerkannte Neuropsychologin Anne Moir vor 25 Jahren bereits einschlägige Fakten zum Unterschied von Mann und Frau präsentiert, die aber bis heute nicht akzeptiert werden…
Die Genderexpertin Gabriele Kuby fasst in ihrem Vorwort zusammen, was dem Buch von Puolimatka zu wünschen ist: „Das vorliegende wissenschaftlich fundierte Buch ist ein Gegengift gegen die Gehirnwäsche, der die gesamte Gesellschaft unterworfen ist. Es ist eine Hilfe für Eltern, deren Kind von dem Bazillus der Transideologie befallen wurde, und es ist ein Weckruf an alle, sich der weiteren Ausbreitung dieser Ideologie in den Weg zu stellen.“ (S. 13)

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