Ein Gesicht, das man nie wieder vergisst…

… sie wird keine Schönheit sein… aber wer sie einmal gesehen hat, wird sich immer an sie erninnern. Das sagte Anna zu ihrer Herrin Susanne, kurz nach der Geburt ihrer Tochter Libussa. Und sie sollte damit recht behalten. Libussa wuchs auf der Rosenburg zu einem sehr selbstbewussten Kind heran – es war im 13. Jahrhundert. Für damalige Verhältnisse ungewöhnlich, stimmte ihr Vater, der Ritter Benediktus dem Wunsch seiner Kleinen zu, wie die beiden Brüder, auch zu Vater Theopilius, dem Geistlichen der Burg, zum Unterricht gehen zu dürfen. Dieser erkannte früh ihre geistigen und geistlichen Fähigkeiten, lehrte sie lesen, schreiben, Latein und vor allem die Heilkünste der Hildegard von Bingen…

Ein weiteres Buch von Edda Singrün-Zorn, mit dem sie es schafft, die Seele anzurühren mit der Güte, Wahrhaftigkeit und dem Edelmut dieser besonderen Frau des Mittelalters. Durch ihre Art zu sein prägt Libussa nicht nur in ihrer Jugend die Rosenburg, sondern später nach ihrer Heirat auch die Nachbarburg Waldeck. Das Gute hat die Tendenz sich zu verbergen, aber auch sich langsam zu verbreiten. So scheinen die viele Werte durch die Zeilen, die auch heute noch zu einem gelingenden Leben gehören.

Eine besonders wertvolle Lektüre für Menschen, die sich ein Gespür für das Reine und Gute im Menschen bewahrt haben…

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